2 Anmerkungen
gutesessen:

Steirischer Spargel mit Risotto. 
Nichts ist so leicht wie Risotto. Und nur weniges so lecker. Für M. gehört Spargel zu diesem wenigen. Klar, dass es jetzt, wo es auf den Märkten nur so spargelt, nur eines für ihn gibt: Dem Lokalpatriotismus fröhnen und das Landeswappen auf den Teller zaubern. Vor allem natürlich weil sich das sächsische und das steirische Wappen so schön ähnlich sind.
Das Risotto machen Sie am besten so, wie Sie immer Risotto machen – quasi, wie Sie es von uns gelernt haben. Also mit Zwiebel, Butter, Reis, Weißwein, Brühe und Parmesan – bitte in dieser Reihenfolge. Dann kann nur wenig schief gehen.
Zu dem Spargel sollte man etwas freundlicher sein, etwas hingebungsvoller, wenn man so will. Die gewürfelten Stiele dürfen ruhig schon zu Beginn mit in die Pfanne und Teil des Risottos werden. Die Spitzen – sprich die obersten fünf Zentimeter, die man übrigens auch nicht schälen muss – sollte man sich aber bis zum Schluss aufheben und – wenn überhaupt – nur kurz in Salzwasser blanchieren. Dann am besten stehend, sodass die obersten Enden der Spitzen das Wasser gar nie berühren. Denn: Nur so bleiben die Spargelspitzen knackig. 
Abschließend darf man die Spitzen aufs weiche Risotto betten. Man darf auch wild mit echtem (!) steirischen Kürbiskernöl am Teller zeichnen, und Kürbiskerne über das Mahl streuen. Und dann darf man auch endlich essen.

Das erste Mal ein Ansatz von Reue nicht mehr in Dresden zu sein um das zu sehen und zu hören. Hamlet, Dresden, das Schauspielhaus und ich. #WoodsofBirnam

So nahm er halbherzig an ein paar Versammlungen teil, wo jeder dort gesprochene Satz eine geisttötende Untat war, und hielt die Flammenrede, mit der er ihnen ein für alle Male das Wort verbieten wollte, immer erst beim Weggehen. Einmal schloß er sich sogar einer Demonstration an, aus der er freilich nach einigen Schritten wieder verschwand.
written by Handke, Peter: Kindergeschichten. Frankfurt am Main. 1981. Suhrkamp. S20f.

I am better.

1 Anmerkung
Neue Familienmitglieder
1 Anmerkung
No-Lol-Cat.
Ich brauche keine Worte mehr, auch wenn sie mir fehlen, ich brauche sie nicht mehr.
written by Elfriede Jelinek: “Rein Gold” ein bühnenessay. Rowohlt. Reinbeck bei Hamburg. 2013. S. 176
2 Anmerkungen
Frau Herr Fuchs.

Naturkundemuseum Graz.
2 Anmerkungen
gutesessen:

Sorry Albrecht.
Zeigt mir eine Möglichkeit, diese Götter zu überwältigen, zu denen auch ich gehöre, und ich ergreife sie. Aber es gibt keine. Nicht einmal für mich. Leg dich hin, ruh dich aus. Alles soll zusammenbrechen, was ich gebaut habe! Ich will es so. Die Versicherungen sollen nur zahlen, von mir aus, aber es soll zusammenbrechen. Ja, auch die Versicherung wird danach zusammenbrechen. Etwas anderes soll entstehen, ich weiß noch nicht was. Aber eins weiß ich: ohne mich! Ohne mich.
written by Elfriede Jelinek: “Rein Gold” ein bühnenessay. Rowohlt. Reinbeck bei Hamburg. 2013. S. 54
And that,” put in the Director sententiously, “that is the secret of happiness and virtue - liking what you’ve got to do. All conditioning aims that: making people like their unescapable social destiny.
written by Huxley, Aldous: Brave New World. RECLAMS UNIVERSAL-BIBLIOTHEK Nr 9284. S.47